Gute Form gegen Tabellenschlusslicht bestätigen

TSV-Basketballer wollen im Oberpfalzderby gegen Neumarkt den nächsten Sieg

25.03.2016

Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf wollen ihre Siegesserie in der Bayernliga auf sieben Erfolge ausbauen. Dafür muss die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Fischer im vorletzten Heimspiel der Saison gegen den Tabellenletzten Neumarkt einen weiteren Sieg einfahren. Für den TSV Schwandorf, der in der Tabelle nicht mehr vom siebten Rang verdrängt werden kann, geht es darum, die Saison mit einer positiven Bilanz abzuschließen. Neumarkt hätte mit einem Sieg noch eine kleine Chance, den direkten Abstieg zu vermeiden. Spielbeginn ist am Samstag um 19:30 Uhr in der Oberpfalzhalle.

Die aktuelle Verfassung des TSV Schwandorf in der Bayernliga ist beeindruckend: Sechs Spiele in Folge gewann das Team von Coach Fischer und kämpfte sich dadurch aus dem hinteren Tabellendrittel auf den ungefährdeten siebten Platz. Dabei wurde vor zwei Wochen unter anderem der Titelfavorit TV Passau mit 55:53 besiegt.

Ein Hauptgrund für den aktuellen Höhenflug ist sicher die Rückkehr von Centerspieler Alwin Prainer, der nach einem sechsmonatigen Auslandsaufenthalt seit Ende Dezember wieder im Kader steht.

Center Alwin Prainer erzielte während der Siegesserie 20,7 Punkte pro Partie - über 10 Zähler mehr als direkt nach seiner Rückkehr.

„Alwin hat man zwar in den ersten Spielen angemerkt, dass er noch nicht so spielen konnte, wie er und wir das gerne gehabt hatten. In dieser Phase haben wir uns zu oft auf ihn allein verlassen“, so Fischer über die Form seines Topscorers direkt nach seiner Rückkehr. „Doch jetzt ist er wieder ganz der Alte und zeigt gerade in der Offensive, wie wichtig er ist.“

Und sich eine gute Offensivleistung von Prainer auf den Schwandorfer Angriff auswirkt, zeigt ein Blick auf die letzten Spiele: Während der Siegesserie von sechs Spielen erzielte Prainer im Schnitt 20,7 Punkte pro Partie. In den fünf Partien zuvor kam er nur auf 10,2 Zähler – und Schwandorf verlor vier der fünf Begegnungen.

Doch den Schwandorfer Erfolg nur auf einen Spieler zu reduzieren wäre zu viel. Insgesamt zeigen sich die TSV-Akteure auch in der Verteidigung viel aggressiver. Die Folge: Nur 62,7 Punkte ließen die Oberpfälzer in den letzten sechs Spielen zu. Davor waren es noch 68,4 Zähler.

Das alles wirkt sich positiv auf den Gesamteindruck aus, wie sich der TSV aktuell präsentiert: „Wenn du im Angriff nicht punktest, kann der Gegner viel leichter durch Schnellangriffe zu leichten Körben kommen. Aber wenn wir selbst erfolgreich abschließen, kann sich unsere Verteidigung formieren und dann sind wir nur sehr schwer zu knacken. Das hat auch ein Spitzenteam wie Passau gemerkt, die gegen uns nur 53 Punkte erzielten“, analysiert Fischer.

Am Samstag wollen die Schwandorfer diese Form auch gegen das Tabellenschlusslicht Neumarkt bestätigen. Das Hinspiel vor knapp drei Wochen gewann der TSV mit 62:47.

Die Schwandorfer müssen auf ihren Aufbauspieler Leon Krampert verzichten, dafür kehrt Center Tobias Ruhland wieder zurück. Spielbeginn ist am Samstag um 19:30 in der Oberpfalzhalle.

Für den TSV Schwandorf stehen im Kader: Lars Aßheuer, Stefan Beer, Christopher Bias, Sebastian Fischer, Stefan Münch, Johannes Pflamminger, Alwin Prainer, Stefan Münch, Daniel Rapo, Tobias Ruhland, Andreas Schindwolf und Dominik Zeitler.