Erste Saisonniederlage kassiert

TSV-Basketballer verlieren in Donauwörth

21.10.2013

Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf haben in der Bayernliga ihre erste Saisonniederlage einstecken müssen. Gegen den VSC Donauwörth verloren die Schwandorfer eine kampfbetonte Partie mit 64:69 und müssen nach den beiden Siegen zum Auftakt erstmals in dieser Spielzeit als Verlierer vom Feld gehen. Am kommenden Sonntag kommt es in der heimischen Oberpfalzhalle zur richtungsweisenden Partie gegen den SSV Schrobenhausen.

Das Gastspiel in Donauwörth mussten die Schwandorfer ohne ihren Trainer Christian Scharf antreten, der aus persönlichen Gründen fehlte. Dafür reiste Ex-Coach Carol Prainer als Mannschaftsbetreuer mit nach Schwaben. Unterstützt wurde er durch Sebastian Fischer, Stefan Beer und Johannes Pflamminger, die alle drei eine Trainerlizenz besitzen und ausgiebig Bayernligaerfahrung haben.

Im Vergleich zum 88:44-Auswärtserfolg gegen Herzogenaurach mussten der TSV zwei Änderungen im Kader vornehmen: Tobias Ruhland und Manuel Gutiérrez waren aus beruflich und persönlichen Gründen nicht mit von der Partie. Dafür kehrten Stefan Beer und Philipp Feldbauer zurück in die Rotation.

Philipp Feldbauer war gegen den VSC Donauwörth wieder mit von der Partie.

Für die Schwandorfer war das Spiel in Donauwörth die Chance, mit einem Erfolg ihre Saisonbilanz auf drei Siege aus drei Spielen zu erhöhen und sich ganz oben in der jungen Bayernligatabelle festzusetzen. Außerdem hatten die TSV-Spieler aus dem letzten Vergleich mit Donauwörth noch eine Rechnung offen: Der TSV verlor das letzte Spiel denkbar knapp mit 61:66 in der Verlängerung.

Dementsprechend motiviert starten die Gäste in die Partie und setzten sich auf 9:2 ab. Doch trotz guter Chancen, die Führung weiter auszubauen, kamen die Gastgeber nach und nach besser ins Spiel und drehten bis zum Ende des ersten Viertels den Rückstand in eine 16:14-Führung. Die Schwandorfer hatten vor allem bei den Distanzwürfen und Rebounds große Probleme gegen die sehr engagiert auftretenden Donauwörther.

Im zweiten Viertel ein ähnliches Bild: Die Schwandorfer schafften es nicht, die entscheidenden Rebounds zu holen und zeigten noch dazu mehr und mehr Schwächen von der Freiwurflinie. Dadurch konnte der TSV trotz zeitweise guter Verteidigung das Spiel nicht zu ihren Gunsten drehen und es ging mit einem knappen 33:34-Rückstand in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel setzte sich die schwache Reboundarbeit fort, wodurch Donauwörth immer wieder zu zweiten und dritten Wurfchancen kam. Auch die Freiwürfe wollten für die Schwandorfer weiterhin nicht fallen, wodurch die Hausherren ihre Führung nach drei Vierteln auf 47:44 ausbaute.

Im letzten Viertel spielte zunächst nur Donauwörth und die Hausherren setzten sich auf neun Punkte ab. Doch die Schwandorfer kämpften sich durch eine gute Verteidigung und aggressive Offensive nochmal auf vier Punkte heran. Doch erneut versagten die TSV-Spieler von der Freiwurflinie und konnten so die Partie nicht mehr zu ihren Gunsten drehen. Am Ende unterlag der TSV mit 64:69 und musste damit nach zwei Siegen gegen Passau und Herzogenaurach die erste Saisonniederlage einstecken.

Vor allem die schlechte Freiwurfquote (11 von 31) und die Schwäche beim Defensiverebound waren ausschlaggebend für die Niederlage. Daran müssen die TSV-Spieler zusammen mit ihrem Trainer Christian Scharf bis zum kommenden Sonntag arbeiten. Dann steht die nächste Partie an: Im Heimspiel gegen den SSV Schrobenhausen könnten die Schwandorfer mit einem Sieg das bittere Spiel in Donauwörth vergessen machen und sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. Spielbeginn ist am Sonntag um 17 Uhr in der Oberpfalzhalle.

Gegen den VSC Donauwörth spielten für den TSV Schwandorf Johannes Pflamminger (17 Punkte), Alwin Prainer, Jonas Ruhland (je 13), Sebastian Fischer (6), Andrew Stevenson (5), Curtis Morning (4), Andreas Schindwolf, Dominik Zeitler (je 3), Philipp Feldbauer und Stefan Beer.